Babrios/Babrius war ein griechischer Fabeldichter (1. Jhr./2.Jhr. n. Chr.). Teresa Morgan gibt in ihrem opus magnum eine seiner Fabeln wieder (vgl. MORGAN, T. (2007). Popular morality in the early Roman Empire. Cambridge [u.a.]: Cambridge Univ. Press., S. 201).
Die Fabel erzählt von einem Ziegenhirten, der mit seiner Herde in einen Sturm geratend, Zuflucht in einer aus seiner Sicht leeren Höhle suchte. In der Höhle fand er jedoch eine Herde wilder Ziegen, die sich ebenfalls (selbständig) vor dem Sturm schützen wollten. Er merkte schnell, dass die wilden Ziegen viel größer und attraktiver (engl. finer) waren als seine. Da fasste er für sich den Entschluss, die Herden einzutauschen. Also fütterte er an diesem Abend die wilden Ziegen, seine eigenen Ziegen liess er hungrig. Am nächsten Morgen waren die wilden Ziegen verschwunden/haben sich aus dem Staub gemacht und seine eigenen Ziegen waren tot. In der Hoffnung auf eine bessere Herde, so das Ende der Fabel, hat er am Ende nichts, nicht mal die eigene Herde, die er eigentlich besaß.
Hier die ethische Motivation der Fabel nach T. Morgan:

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Es zeichnet sich schon seit einiger Zeit ab, dass sich die Bestattungskultur in der BRD ändert. So erfolgen laut Bundesverband deutscher Bestatter e. V. derzeit 46 % aller Bestattung in Form der Feuerbestattung (Kremation).

Welche Tendenzen zeichnen sich in der Bestattungsbranche ab?
Es lässt sich eine Tendenz zum pflegeleichten Grab (Urnenbestattung, anonyme Bestattung) feststellen. So wurden beispielsweise auf den Hamburger Friedhöfen im Jahr 2002 von 6.064 Urnenbeisetzungen 2.145 anonym beigesetzt. (Geschäftsbericht 2002)

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R. B. Hays hat wie kaum ein anderer die Forschung in Bezug auf die ntl. Ethik im Blick. Aus dem folgenden Sammelband habe ich heute diesen Aufsatz gelesen, den ich hier kurz wiedergeben möchte (Quelle: HAYS, Richard B.: Mapping the Field: Approaches to New Testament Ethics. In: VAN DER WATT, Jan G. ; MALAN, François S. (Hrsg.): Identity, ethics, and ethos in the New Testament. Berlin [u.a.] : de Gruyter, 2006).

Hays berichtet zunächst von einer von ihm im Jahr 1995 organisierten Konferenz an der Duke University mit ca. 30 führenden Forschern im Bereich NT, Theologie und Ethik. Die Zusammenkunft scheiterte in dem Sinne, dass sowohl kein Konsens als auch ein Sammelband über die ntl. Ethik erschien. Zu unterschiedlich sind hier die Zugänge, Prämissen und Modelle. Sechst solcher Modelle stellt Hays vor.

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In der bekannten Reihe Vier Standpunkte von Robert Clouse lässt der Herausgeber vier Theologen zu Wort kommen, die ihre Sicht der Dinge auf Gewalt und Frieden darstellen.


I. "Gewaltlosigkeit"  (S. 31ff)

Hermann A. Hoyt, Mitbegründer des Grace Theological Seminary, macht folgende Ausführungen (in Stichworten):

  • Entscheidend ist, dass die Gemeinde nicht ein Teil dieser Welt ist. Daher ist eine konsequente Trennung von Kirche und Staat geboten. Somit "sollten sich ihre Verteidigungs- und Angriffsstrategien" grundlegend voneinander unterscheiden (:34). Christen ist es verboten, "durch physische Gewaltanwendung ihre Ziele erreichen zu wollen" (:35, Mt 5,38-48). Vielmehr sind die Christen herausgefordert, "geistliche Mittel einzusetzen, um andere zu segen und Gutes zu bewirken" (:36).

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aus: Scholtissek, Klaus, "''Eine größere Liebe als diese hat niemand, als wenn einer sein Leben hingibt für seine Freunde'' (Joh 15,13): Die hellenistische Freundschaftsethik und das Johannesevangelium," in J. Frey und U.  Schnelle, (Hg.), Kontexte des Johannesevangeliums: das vierte Evangelium in religions- und traditionsgeschichtlicher Perspektive, 2004, (Tübingen: Mohr Siebeck, 413-39).

1. Der Autor will der antiken Freundschaftsethik nachgehen und nach möglichen Einflüssen und Analogien zu den Freundschaftsaussagen im JohEv fragen (:414).

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